Wurzeln der Meditation
Im Buddhismus, Hinduismus und Jainismus ist das höchste Ziel die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwana. In christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen ist das höchste Ziel der meditativen Praxis das unmittelbare Erfahren des Göttlichen. Meditation als spirituelle Praxis ist immer auch in unterschiedliche religiöse, psychologische und ethische Lehrgebäude eingebunden. In westlichen Ländern wird die Meditation auch unabhängig von religiösen Aspekten oder spirituellen Zielen zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und im Rahmen der Psychotherapie praktiziert. Im älteren deutschen Sprachgebrauch bezeichnet „Meditation“ einfach ein Nachdenken über ein Thema oder die Resultate dieses Denkprozesses. Meditative Praktiken sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Religionen.
Techniken
Die vielfältigen Meditationstechniken unterscheiden sich nach ihrer traditionellen religiösen Herkunft, nach unterschiedlichen Richtungen oder Schulen innerhalb der Religionen und oft auch noch nach einzelnen Lehrern innerhalb solcher Schulen. In vielen Schulen werden abhängig vom Fortschritt der Meditierenden unterschiedliche Techniken gelehrt. Neben den traditionellen Meditationstechniken werden vor allem seit den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts im Westen viele von fernöstlichen Lehren inspirierte und an westliche Bedürfnisse angepasste Meditationsformen angeboten.
(Quelle: Wikipedia)
Die Vorbereitung zur Meditation
- Versuche die Zeit der Meditation fest in deinen Tagesablauf einzuplanen.
- Suche dafür einen ruhigen, gelüfteten Platz in deiner Wohnung wo du dich wohlfühlst.
- Wähle eine stabile, nicht zu weiche Unterlage – Decke oder Kissen, so dass sich beim Sitzen deine Wirbelsäule gut aufrichten kann.
- Für die Meditation musst du nicht unbedingt auf dem Boden mit gekreuzten Beinen sitzen, Meditation ist auch möglich auf einem Stuhl. Achte darauf dass du da mit deinem Rücken nicht anlehnst und mit beiden Füssen parallel auf dem Boden stehst.
- Trage bequeme, lockere Kleidung, welche dich nicht einengt.
- Wähle den Zeitpunkt am besten in der Morgendämmerung, da der Geist zu diesem Zeitpunkt die höchste Wahrnehmungskraft besitzt – durch die Nachtruhe ist er klar und ausgeruht.
- Du kannst jedoch auch tagsüber z.B. beim Gehen im Wald oder beim Anblick eines Sonnenuntergangs meditieren in Form einer Kurzkontemplation.
- Ausser bei einer Kurzkontemplation bereite auch deinen Körper vor indem du die Blase leerst, keine anregenden Getränke und schwere Nahrung zu dir nimmst.
- Lege die Dauer der Meditationssitzung fest damit du dich entsprechend motivieren kannst. Denke daran, lieber regelmässig 15 Minuten als ab und zu 1 Stunde meditieren.
Nächste Woche gehts weiter mit Teil 3…

Auf Wiedersehen liebe Yogafreunde und Yogafreundinnen – ich gehe in Babypause. 
Anfangs Mai findet in der Yogaschule in Dielsdorf ein Workshop zur Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck statt.



